Kunstgeschichte - Bilder


         1800           

                 


  • Beginn der Romantik in der Malerei


    Monet Claude

    Seine bei Lavacourt


  • Goya Francisco de

    Die bekleidete Maja


    Goya Francisco de

    Die nackte Maja


    Goya Francisco de

    Die Familie Karls IV.


  • Gerard Francois

    Madame Récamier


  • Boilly Louis-Léopold

    Ankunft der Postkutsche


  • Runge Philipp Otto

    Ruhe auf der Flucht

    Hamburg
    <p>Die Ruhe auf der Flucht ist eines der beiden großen religiösen Gemälde des deutschen Malers Philipp Otto Runge; es wird in der Kunsthalle Hamburg ausgestellt.</p> <p>Als 1805 geplant war, für die Marienkirche in Greifswald ein Altarbild anfertigen zu lassen, bemühte sich der dortige Professor Quistorp, Runge diesen Auftrag zu verschaffen. Schon im Mai des Jahres schickte Runge einen ersten Entwurf an Karl Schildener nach Greifswald und begann im Herbst ohne Auftrag mit der Ausführung des Gemäldes. Durch die Kriegsereignisse wurden die Verhandlungen mit Greifswald abgebrochen. Runge ließ das Gemälde in Hamburg, als er mit seiner Familie nach Wolgast ging. Im Frühjahr 1808 schickte er eine Vorzeichnung an Goethe mit der Bemerkung, das Bild sei untermalt. Da das Bild heute nicht den Anschein einer bloßen Untermalung erweckt, muss Runge danach noch weiter daran gearbeitet haben. Es blieb jedoch unvollendet.</p> <h4>Beschreibung</h4> <p>Das Motiv der „Flucht nach Ägypten“ geht auf das Matthäus-Evangelium (Mt 2,13 EU) zurück. Es ist in der christlichen Ikonographie seit dem hohen Mittelalter nachweisbar, als anschauliches Beispiel für die schützende Hand Gottes.</p> <p>Runge entwickelte dieses Motiv weiter. Bei ihm konzentriert sich alles auf das Kind, das „aus dem Schatten heraus in dem ersten Sonnenstrahl spielt“, wie er an Schildener schreibt. An Goethe schreibt er: „Maria und Joseph haben mit dem Kinde am Abhang eines Berges die Nacht ausgeruht, der erste Sonnenstrahl fällt über die Gruppe und das Kind langt mit der Hand hinein. Im Tal liegt noch der Schatten, und auf den obersten Spitzen spielt das Licht nur. Ein großer Tulpenbaum breitet sich darüber aus, und drei Engel musizieren dem Licht entgegen. Joseph und der Esel sind im Schatten. Er schlägt das Feuer aus, das in der Nacht gebrannt hat.“</p>

    Runge Philipp Otto

    Wir Drei


    <p>Wir Drei ist eines der bekanntesten Gemälde des deutschen Malers Philipp Otto Runge; es befand sich ehemals in der Kunsthalle Hamburg, ist aber 1931 beim Brand des Glaspalastes in München verbrannt. Eine Zeichnung Runges (datiert auf den 7. Februar 1805) ist einzig geblieben.</p> <p>Das für die Eltern des Künstlers gedachte Bild wurde im Herbst 1805 fertiggestellt. Der Künstler steht im blauschwarzen Rock am rechten Bildrand und blickt mit leicht vorgeneigtem Kopf auf den Betrachter. Seine Frau Pauline steht in einem goldgelben Kleid an seiner Seite. Sie hat den Arm um die Schulter des Malers gelegt und neigt ihm den Kopf zu. Am linken Bildrand steht Daniel Runge, der Bruder des Malers, gegen eine Eiche gelehnt. Seine Rechte hat er vor der Brust gelassen unter seinen Rock geschoben. Pauline hat seine lässig herabhängende linke Hand ergriffen.</p> <p>Die Pflanze in der rechten unteren Ecke scheint Ruprechtskraut zu sein, im Volksmund auch „Gottesgnad“ genannt. Von der Gnade Gottes sah sich der Maler getragen. Seinen Bruder Daniel sieht der Maler als eine starke Eiche, die ihre Blätter schützend über den Künstler und dessen Frau ausbreitet. Runge hatte dem Bruder Ende 1802 geschrieben: „Ich habe mich für das allerhöchste, was in mir ist, immer auf dich verlassen, und dir es zu danken“. Damals hatte Runge noch um Pauline geworben. Jetzt war sie es, die die Verbindung zwischen den Brüdern herstellte. Der Efeu, der an der Eiche hochrankt, soll die Ewigkeit dieser Verbindung symbolisieren.</p> <p>Der Maler Julius von Ehren hat das Ölgemälde, nach Runges Vorbild, neu gemalt. Dies Gemälde besitzt heute die Hamburger Kunsthalle.</p>

    Runge Philipp Otto

    Die Hülsenbeckschen Kinder

    Hamburg
    <p>Die Hülsenbeckschen Kinder ist eines der bekanntesten Gemälde des deutschen Malers Philipp Otto Runge; es wird in der Kunsthalle Hamburg ausgestellt.</p> <p>Das Bild zeigt drei spielende Kinder vor einem exakt ausgerichteten Zaun, hinter dem Pflanzen wuchern. Links ragen sechs Sonnenblumenblüten in das Bild, rechts ist das Sommerhaus der Familie Hülsenbeck in Eimsbüttel, damals noch ein Dorf vor der Stadt, zu erkennen. Zwischen den größeren Kindern und der Blume öffnet sich der Blick in eine Landschaft. Im Hintergrund sind (von rechts) die Türme der Hamburger Hauptkirchen St. Katharinen, St. Nicolai, St. Petri und, verdeckt hinter den Sonnenblumen, St. Jakobi zu erkennen.</p> <p>Dargestellt sind die Kinder von Friedrich August Hülsenbeck, einem Kompagnon von Daniel Runge, dem Bruder des Malers. Im Wagen sitzt der zweijährige Friedrich, der von seinem vierjährigen Bruder August und seiner fünfjährigen Schwester Maria gezogen wird. Der Betrachter befindet sich auf gleicher Augenhöhe mit den Kindern und wird so in deren Erlebniswelt versetzt. Die Kinder lächeln nicht und wirken damit nicht niedlich.</p> <p>Der Jüngste umklammert blindlings ein Blatt der Sonnenblume, während er seine Augen staunend aufreißt. Der Ältere hat den Griff der Deichsel umfaßt und schwingt energisch seine Peitsche, während das Mädchen sich bereits verantwortlich zeigt und mit seiner rechten Hand dem Kleinen ein Zeichen gibt. Drei Entwicklungsstadien der Kindheit werden hier buchstäblich vor Augen geführt.</p> <p>Bemerkenswert ist auch, dass die Geschwister vor dem Zaun spielen, nicht eingeschränkt-eingehegt, sondern frei, in freier Natur.</p>

  • Runge Philipp Otto

    Petrus_auf_dem_Meer

    Hamburg
    <p>Petrus auf dem Meer ist eines der beiden großen religiösen Gemälde des deutschen Malers Philipp Otto Runge; es wird in der Kunsthalle Hamburg ausgestellt.</p> <p>Der ehemalige Lehrer Runges in Wolgast, Ludwig Gotthard Kosegarten, hatte als Pastor von Altenkirchen auf Rügen Anfang des 19. Jahrhunderts begonnen, für die Heringsfischer Strandpredigten zu halten. Im Juli 1805 plante Kosegarten den Bau einer Kapelle, um diese Predigten wetterunabhängig halten zu können, und beauftragte Runge mit der Anfertigung eines Altarbildes.</p> <p>Anfang Dezember 1806 erläuterte Runge Goethe seine Bildidee für diesen Auftrag:</p> <p><i>„Es ist die Erscheinung Christi, wie er zu Petro sagt: du Kleingäubiger, warum zweifelst du? Es ist im Mondschein, und da das Ganze in einer sehr ansehnlichen Größe fürs Gebäude angefertigt werden soll, auch das einzige darin ist, so würden manche imposante Erscheinungen, die der Wogen und des Mondenscheines, des Stürzen des Schiffs, welche mit den nächsten Umgebungen in der Natur im Einklang ständen, zusammenzufassen sein.“</i></p> <p>Da der Auftrag Kosegartens aus Geldmangel später wieder zurückgezogen wurde, ist das Bild unvollendet geblieben.</p> <h4>Beschreibung</h4> <p>Das Motiv der „Jesus und der sinkende Petrus auf dem See“ geht auf Matthäus 14,25-31 EU zurück.</p> <p>Runge stellt die Szene auf dem See Genezareth in tiefdunkler Nacht dar. Die linke Bildhälfte zeigt das Boot der Jünger in stürmischer See mit flatterndem Segel. Christus steht auf dem Wasser. Die Fläche hinter ihm ist glatt und zeichnet so den Weg, den er gekommen ist. Christus ergreift den sinkenden Petrus und zieht ihn zu sich empor.</p>

    Ingres Jean-Auguste-Dominique

    Napoleon I. auf seinem kaiserlichen Thron


  • Runge Philipp Otto

    Der Morgen


    Ingres Jean-Auguste-Dominique

    Badende


  • »Malervereinigung der Nazarener in Rom:


    Goya Francisco de

    Die Erschießung spanischer Freiheitskämpfer


    Friedrich Caspar David

    Mönch am Meer


    Friedrich Caspar David

    Landschaft mit Regenbogen



                 

         1800